Archiv für den Monat: Januar 2017

Saté (Satay) Fleischspiesse

Saté (Satay)

Saté-Grill

Ursprung des Saté (Satay)

Die Heimat von Saté ist Indonesien mit seinen 12.000 Inseln und hunderten von Rassen und Religionen.

Überall werden diese kleinen Spiesse, bestückt mit unterschiedlichsten Fleisch-Zutaten angeboten.                                                                                                                                                    Ob auf der Straße oder im gehobenen Restaurant. Ob als Snack oder Vollmahlzeit (mit Gemüsebeilagen).

Leicht zu machen, vielfältig in Form und Zutat, leicht zu essen, nahrhaft, so daß es kein Wunder ist, daß der Saté sich ausgebreitet hat und zu einem festen Bestandteil der thailändischen, malayischen und singapurischen Küche geworden ist.

Nach der gängigsten Meinung ist Satay auf Java aus dem indischen Kebab muslimischer Händler entstanden. Daher auch die häufige Verwendung von Hammel- und Rindfleisch für die Saté`s,

Rind und Huhn kam erst durch zahllosen chinesischen Einwanderer hinzu.

Nach Europa kam der Satay durch die holländischen Kolonialherren Indonesiens. In Holland ist er ein fester Bestandteil der heimischen Küche geworden und hat sich von hier aus über die ganze westliche Welt verbreitet.

Zubereitung des Saté (Satay)

Der Saté ist ein kleiner Fleischspiess, auf dem kleine Stückchen, in Scheiben oder gewürfelt, Ziegen-, Hammel-, Huhn-, Rindfleisch-, Schweinefleisch oder Fisch, aber auch Tofu gesteckt werden.

Diese Spiesse werden über einem Holz- oder Holzkohlefeuer gegrillt. Es sollte große Hitze sein.

Dazu werden verschiedene würzige Soßen serviert. Die bekannteste hierzulande ist die Erdnusssoße, die man leicht selbst zubereiten aber auch als Halbfertig- oder Fertigprodukt kaufen kann.

Authentisch werden Spiesse von der Mittelrippe des Kokosnuss-Palmwedels genommen. Hierzulande werden in der Regel Bambus-Spiesse verwendet.

Als Vollmahlzeit isst man dazu Gemüsegerichte und natürlich Reis

Hier gibt es den authentischen Saté Grill

  • Satay Grill
    Sate Grill
    Satay Grill in Arbeit
    Sate Grill in Arbeit

    Durch die Seiten- und Bodenöffnungen bekommt der Grill viel Luft, so wird eine große Hitze erreicht. Die Fleischstückchen sollten mehr geröstet als sanft gegrillt werden.

Ein Rezept für selbstzumachende Erdnusssoße:

Bumbu sambal katjang

Erdnuß-Sosse

1 EL Öl, 2 Msp Trassi (Garnelenpaste), ½ KL Sambal Ölek (oder Sambal Ölek Trassi Kombigewürz), 2 Teetassen geröstete Erdnüsse (ungesalzen, besser selbst mit Salz abschmecken), fein gehackt, 1 KL Zucker, Salz, Zitronensaft, 1 Teetasse Wasser (kann auch mehr sein wenn Sosse zu dick ist), 2 EL dunkle Sojasosse, Zwiebeln, kleingewürfelt

Trassi und Sambal Ölek in Öl dämpfen, vom Feuer nehmen, die fein gestampften Erdnüsse, Zucker und Salz dazugeben und mit dem Wasser aufkochen. Soja und zum Schluss Zitronensaft beifügen. Übers Fleisch und gebackene Zwiebeln darüber streuen

Hier gibt es den authentischen Saté-Grill