Nalpamaradi Taila

Ein antibakterielles Hautöl - auch für Kinder geeignet

Nalpamaradi Taila enthält neben Sesamöl als Basisöl:


Curcuma longa - Gelbwurz
"Die Gelbwurz spendet die Energie der Göttlichen Mutter"
Ein bitteres Kraut, es gilt als natürliches Antibiotikum. Verwendet wird die Wurzel.
Aus der ayurvedischen Hausapotheke: Bei Verstauchungen, Prellungen und auch bei Juckreiz mit Honig vermischen, auf die betroffenen Stellen auftragen
Es gilt als gutes Mittel für die, die Hatha Yoga ausüben. Die Dehnbarkeit der Bänder wird unterstützt.
Curcuma longa, Kurkuma, nicht verwechseln mit dem Kurkuma, das Sie als Gewürz erhalten. Für die Hausapotheke werden und sollten nur bestimmte Sorten Kurkuma verwendet werden.

 

Hedyotis corymbosa
Eine einjährige Pflanze aus der Familie der Rötegewächse. Die Pflanze wird als Nahrung, Heilkraut und Färbemittel verwendet.
In traditionellen Naturmedizinen wird ihr eine rundum-heilsame Wirkung zugeschrieben



Ficus religiosa - Pappel-Feige
auch Heiliger Feigenbaum, Pepulbaum, Bodhibaum, Buddhabaum, Aswatthabaum genannt. Sie stammt aus Indien und weiterem Südostasien.
Gilt als All-in-One Heilkraut, das in Naturmedizinen eben bei einer langen Liste von Beschwerden eingesetzt wird
Im Buddhismus kommt der Pappel-Feige eine besondere Bedeutung zu, denn lt Überlieferung  fand Siddharta Gautama unter einer Pappelfeige sitzend
und meditierend seine Erleuchtung
. Und so wurde er zum Buddha.


Ficus benghalensis - Banyan-Feige
Wird auch bengalische oder indische Feige genannt.
Der Baum kann 20m und mehr hoch werden. Wegen seiner breiten, schattenspendenden Krone wird er auch als Parkbaum gepflanzt.
Er gilt, als Banyanbaum, den Hindus als heilig. Zweige werden Teil von rituellen Handlungen.
Milchsaft und Wurzelspitzen finden Verwendung in der Naturheilkunde.


Ficus microcarpa - Chinesische Feige
auch Lorbeerfeige genannt.
Die kennen Sie als Zierpflanze unter dem Namen Ficus "Ginseng". Wird meist als Bonsai angeboten
Aus ihrem angestammten Lebensraum Süd- und Südostasien hat sie sich in alle tropischen Gebiete der Erde verbreitet. Sie ist ein weitverbreiteter Straßen- und Parkbaum in Südamerika geworden, wobei sie feuchtes Klima braucht.


Terminalia chebula - Haritaki
Der Name Haritaki kommt vom Sanskritwort "Harate". Das heißt: "Das was krank macht, wegnehmen"
In der tibetischen Medizin heißt es He Zi : "König der Arzneien"
Haritaki bildet die Basis von Triphala, den 3 Früchten (Haritaki, Bibhitaki, Amalaki), eine der wichtigsten ayurvedischen Mischungen
Es bewirkt eine Verminderung von angesammelten und überhöhtem Vata und
ist ein nährendes Tonikum


Terminalia belerica - Bibhitaki
Ein weiteres Mittel das den in Indien weit verbreiteten Myrobalan Bäumen entstammt.
Ist in Nalpamari-Taila wegen seiner antiseptischen Eigenschaften enthalten und ist ebenso wie Haritaki ein Bestandteil von Triphala.
Aus der ayurvedischen Hausapotheke:
Bei Halsschmerzen und Heiserkeit wird Bibhitakipulver mit Honig vermischt verwendet


Emblica officinalis - Amalaki
Hierzulande meist Amla genannt. Im Sanskrit Dhatri, "die Amme", da die Heilkräfte dieser Pflanze einer Amme oder Mutter gleichkommen.
Bekannt ist Amla auch als Indische Stachelbeere weil die Früchte vom Aussehen her unserer heimischen Stachelbeere ähneln.
Mit 3000mg pro Frucht hat diese Pflanze einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C. Das kommt besonders in der ayurvedischen Mischung "Chyawanprash" oder in "Triphala" zur Geltung.
Amalaki gilt als den Körper besänftigende Frucht. Und neben der Stärkung des Immunsystems als Tonikum für Haut, Haare und Nägel



Vetiveria zizanioides - Vetiver
Bekannt auch unter dem Begriff Vetiveröl. Wird verwendet in vielen kosmetischen Artikel, aber auch als Gewürz. Und als Heilkraut eingebettet in ein Kräuteröl, wobei ihm wohltuende Eigenschaften bei Arthritis zugeschrieben werden.



Rubia cordifolia - Manjista - Färberwurzel
Auch indischer Krapp genannt. Die Wurzeln dieser in fast allen Regionen Südindiens verbreiteten Pflanze wurden früher zum färben von Textilien (Krapp-Rot) verwendet
Im Ayurveda bei äußerlicher Anwendung bewährt bei Hautproblemen.


Santalum album - Sandelholz
Verwendet wird das Holz und das flüchtige Öl. Der Sandelbaum ist weit verbreitet. In Indien wächst er in laubabwerfenden Trockenwäldern. Das helle Sandelholz wird zur Herstellung von Kosmetika etc verwendet, aus unterirdischen Pflanzenteilen wird Öl gewonnen.
Sandelholz unterstützt die Wirkung anderer Pflanzenwirkstoffe
Wenn Sie es pur verwenden wollen, ein starkes Sandelholzöl läßt sich selbst herstellen. 125g Sandelholzpulver in 0,5l Wasser einweichen, danach 0,5l Kokosöl dazu und solange erhitzen (nicht kochen) bis das ganze Wasser verdampft ist.




Allgemeiner Hinweis

Hier werden nur, wenn überhaupt, in geringem Umfang Eigenschaften der in Nalpamaradi Taila enthaltenen Kräuter/Pflanzen genannt. Alle diese Kräuter/Pflanzen haben im Ayurveda ein wesentlich breiteres Anwendungsspektrum.
Die Übersicht soll Ihnen nur einen kleinen Einblick verschaffen, welche Vielfalt und Kräuterkraft in Nalpamaradi Taila enthalten ist.
Wollen Sie mehr zu einzelnen Bestandteilen wissen, finden Sie Informationen im Internet.